Stromanbieter-Wechseln.eu

Über 800 Stromanbieter - Kostenloser online Stromvergleich - Mehr als 8.000 Tarife – Unkomplizierter Stromanbieter-Wechsel online - TÜV gebrüfte Tarifrechner

 

Navigation


>>


Startseite

>>

Stromvergleich

>>

Gasvergleich

>>

Energiespartipps

>>

Ökostrom

>>

F.A.Q.

>>

Impressum

>>
 

Kontakt
 

Newsletter

E-Mail:

Den Wechsel des Stromanbieters leicht gemacht - FAQ

Wer nach wie vor den Eindruck hat, vor einem Berg von Fragen oder sogar Problemen zu stehen, bevor er den F.A.QStromanbieter wechseln kann, wird nachfolgend einige Antworten finden und schnell sehen, wie einfach es ist.

Ein Stromanbieter-Wechsel ist wesentlich unkomplizierter, als die meisten Verbraucher annehmen: Sobald beispielsweise im Internet ein günstigerer Anbieter gefunden wurde, erfolgt die Kontaktaufnahme. Hierzu sollte der bisherige Stromverbrauch zur Hand sein. Anschließend wird zwischen dem Verbraucher und dem neuen Anbieter ein so genannter Strom-Wechselvertrag abgeschlossen. Das ist meist unkompliziert online möglich. Um alles weitere kümmert sich der neue Strom-Anbieter. Nach ca. vier Wochen bekommt der Verbraucher die erste Rechnung des neuen Stromanbieters zu dessen günstigeren Konditionen.

Der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Stromversorger ist auch vielen nicht klar: Der Netzbetreiber stellt das Strom-Netz zur Verfügung und ist für dessen einwandfreie Funktion verantwortlich. Dieses Netz wird von den Stromversorgern meist gegen ein entsprechendes Entgelt genutzt, um den Strom an den Endverbraucher zu liefern. Der Netzbetreiber ist also für den ordnungsgemäßen Zustand des Strom-Netzes verantwortlich und der Strom-Versorger versorgt hierüber den Verbraucher mit Strom. Der Endverbraucher hat also mit dem Netzbetreiber an sich nichts zu tun, da sein Vertrag mit dem Stromversorger abgeschlossen wird. In manchen Fällen sind der Netzbetreiber und der Stromversorger identisch. Aber auch das muss den Endverbraucher nicht weiter interessieren.

Die Befürchtung, dass für den Fall eines Wechsels des Stromversorgers irgendwelche Umbaumaßnahmen erforderlich werden, ist absolut unbegründet. Das einzig Notwendig ist, dass der Verbraucher anlässlich des Wechsels seinen aktuellen Zählerstand abliest, um diesen dem neuen Stromversorger mitzuteilen. Vorsichtshalber sollte dieser Zählerstand ebenfalls dem vorherigen Stromversorger mitgeteilt werden, damit eine reibungslose Abrechnung zum Ende des bisherigen Vertragsverhältnisses erfolgen kann. Sofern der Zähler nicht in der eigenen Wohnung hängt, ist er üblicherweise in einem sog. Zählerkeller untergebracht. In größeren Häusern kann das auf den ersten Blick verwirrend sein. Doch auch das ist kein Problem: Jeder Zähler muss entsprechend des Verbrauchers gekennzeichnet sein. Durch die Lage der eigenen Wohnung (beispielsweise III. OG links) kann der zutreffenden Zähler ganz einfach gefunden und der Stand abgelesen werden.

Die Angst vor zusätzlichen Kosten, die durch einen Anbieterwechsel entstehen könnten, ist ebenso unbegründet. Wechselgebühren sind grundsätzlich unzulässig. Kein Kunde darf gezwungen werden, einen bestimmten Anbieter in Anspruch zu nehmen. Die Erhebung von Kosten oder Gebühren für eine Kündigung ist also nicht erlaubt. Der zukünftige Anbieter wird sich über den neuen Kunden freuen und ihn dem entsprechend ebenfalls nicht mit Wechselgebühren empfangen.

Eine eventuell relevante Kündigungsfrist sollte unbedingt beachtet werden. Üblicherweise beträgt diese einen Monat zum Monats-Ende. Das heißt, eine heute ausgesprochene Kündigung wird mit Ablauf des Folgemonats wirksam. In Zweifelsfällen hilft eine einfache, telefonische Nachfrage beim aktuellen Stromversorger. Dieser muss die Auskunft auf Anfrage erteilen. Für den Fall einer Erhöhung des aktuellen Strompreises kann dem Verbraucher ggf. ein Sonderkündigungsrecht zustehen. Dieses ergibt sich aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Stromversorgers.

Um einen Stromlieferanten zu finden, der günstigere Preise anbietet, sind im Internet unzählige Vergleichsrechner zu finden. Hier werden der aktuelle Jahresverbrauch und die eigene Postleitzahl angegeben. Daraufhin sucht der Vergleichsrechner den regional günstigsten Anbieter heraus. Die erforderliche Mindestlaufzeit eines neuen Vertrages sollte bei der Entscheidung für einen anderen Anbieter immer berücksichtigt werden. Sehr lange Bindungen verhindern einen erneuten Wechsel des Anbieters, sofern nach einigen Monaten beispielsweise ein noch günstigerer Stromanbieter gefunden wird. Wesentlich mehr als ein Jahr sollte die Bindungszeit nicht betragen. Allerdings ist auch darauf zu achten, inwieweit sich der Strompreis durch eine längere Laufzeit des Vertrages mit dem Anbieter möglicherweise noch reduziert.

Bei längeren Vertragslaufzeiten können oftmals garantierte Preise, möglicherweise sogar Vergünstigungen, ausgehandelt werden. Ein garantierter Preis bedeutet, dass sich der Stromanbieter verpflichtet, für die kommenden Jahre, deren Anzahl je nach Vertrag festgeschrieben wird, den Strompreis nicht zu verändern. Das würde zwar auch für den Fall gelten, dass der Strom plötzlich pro verbrauchter Kilowattstunde günstiger wird, damit ist allerdings eher nicht zu rechnen. Dem entsprechend kann es sehr lohnend sein, im Falle eines preisgünstigen Vertragsabschlusses Garantiepreise auszuhandeln. Viele Stromversorger bieten dies jedoch bereits von sich aus an, um neue Kunden zum Vertragsabschluss zu animieren. Auch Stromanbieter wissen, dass den Kunden heutzutage ein Preisvergleich in Sekunden möglich ist.

Es muss keinesfalls befürchtet werden, während des Wechsels von einem zum anderen Stromanbieter plötzlich ohne Strom dazustehen. Der Grundversorger ist gesetzlich verpflichtet, Verbrauchern Strom zur Verfügung zu stellen. Selbst wenn der gewählte Stromanbieter seinen Dienst einstellen sollte, muss die Grundversorgung gesichert bleiben. Es ist also unerheblich, ob die Stromversorger unter einander möglicherweise Schwierigkeiten haben oder alles reibungslos verläuft; der Kunde erhält auf jeden Fall ohne Unterbrechung seinen Strom. Eine Unterbrechung der Stromlieferung könnte höchstens darin begründet sein, dass Fehler im Netz vorliegen. Das hat jedoch keinesfalls etwas mit dem Wechsel des Stromanbieters zu tun.

Die Frage nach einem Wechsel zum Zweitarifzähler beantwortet sich in den meisten Fällen bedauerlicher Weise mit nein, da die überwiegende Zahl der Stromanbieter nicht nach Tag- und Nacht-Strom abrechnen. Der Kunde zahlt, unabhängig davon, ob er den Strom tagsüber oder nachts in Anspruch nimmt, immer den gleichen Tarif.

Sobald mit einem neuen Stromanbieter ein Vertrag abgeschlossen ist, rechnet der ursprüngliche Anbieter den bisherigen Stromverbrauch, unter Berücksichtigung der monatlich geleisteten Abschlags-Zahlungen ab und erstelle eine Schlussrechnung. Ein sich eventuell ergebendes Guthaben wird dem Kunden umgehend zurückgezahlt.

Wenn der Bewohner einer Mietwohnung seinen Stromanbieter wechseln möchte, ist eine Information oder das Einverständnis des Vermieters nicht erforderlich. Der Mieter kann seinen Stromanbieter frei wählen und stets den für ihn günstigsten Tarif in Anspruch nehmen. Diese Entscheidung ist nicht vom Vermieter abhängig. Es sei denn, der Strombezug nebst Abrechnung erfolgt direkt über den Vermieter, statt mit einem Stromlieferanten. Dann müsste ein Wechsel mit dem Vermieter abgesprochen werden, da dieser, statt des Mieters, Vertragspartner des Stromlieferers ist.

Wer im Falle eines Wohnungswechsels den Anbieter wechseln oder in der neuen Wohnung sichergehen möchte, den gleichen, günstigen Anbieter als Stromlieferanten beizubehalten, sollte sich ein knappes viertel Jahr vor dem Umzug bereits darum kümmern. Sofern das versäumt wird, kann es passieren, dass in der neuen Wohnung ein anderer Stromlieferant vertragliche Rechte und Pflichten hat und somit automatisch Vertragspartner des neuen Mieters wird. Ein Wechsel würde sich dann also im ungünstigsten Fall über ein Jahr oder noch länger hinziehen.

Der Zählerstand sollte nicht nur regelmäßig, sondern kann auch leicht selbst abgelesen werden, wie eingangs bereits beschrieben. Das ist zwingend erforderlich, wenn ein Anbieterwechsel erfolgen soll. Es ist jedoch auch ratsam im Falle von Strompreiserhöhungen, um im Zweifelsfall eine Kontrolle zu haben.

Insbesondere Stromverbraucher, die noch nie von einem Stromanbieter zu einem günstigen Vertragspartner gewechselt haben, stellt sich beispielsweise die Frage der Zuständigkeit, was die Stromlieferung betrifft. Für Letztere ist der Grundversorger verantwortlich. Dies können beispielsweise die jeweiligen Stadtwerke oder E.ON sein. Diese Grundversorgung betrifft die überwiegende Zahl der Haushalte innerhalb einer Region und stellt sicher, dass niemand plötzlich ohne Strom dasteht.
gehe zum Stromvergleich


[Startseite] [Den-Stromanbieter-wechseln] [Ein-Strompreisvergleich] [Energiespartipps] [Oekostrom-der-Umwelt-zuliebe] [Stromvergleich] [Gasvergleich] [Den-Wechsel-leicht-gemacht] [Inpressum] [Kontakt]

©Copyright 2009-2014 Stromanbieter-Wechseln.eu
Alle Inhalte hier unterliegen unserem Copyright.

Stromanbieter